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Archive for Dezember, 2006

[West Coast] Perth, Fremantle, Wave Rock, Pinnacle Desert

28. Dezember 2006 12:00 - Michael

18.12 bis 25.12.2006 – 125.Tag bis 132.Tag:
Nach Alice Springs ging es mit einem Quantas Flieger nach Perth – also an die Westküste von Australien. Der Bundesstaat Western Australia ist der größte von Australien und es leben gerade einmal 2 Millionen Einwohner und davon ein sehr großer Teil in Perth und Umgebung. Also sehr sehr mager besiedelt. Wenn man nur ein paar Kilometer von Perth hinausfährt ist man schon mitten im Outback. Die Vegetation ist gegenüber der Ostküste, speziell gegenüber Queensland sehr unterschiedlich.

Wir haben drei Nächte im Hostel namens The Shiralee verbracht. Die Atmosphäre im Hostel war leider auch nicht so nett, wie in Cairns und man musste min. 15 Minuten zu einem gescheiten Supermarkt gehen. Überhaupt gibt es in Perth recht wenige Supermärkte im Zentrum – genau gesagt – nur einen einzigen und der ist zu Stosszeiten komplett überfüllt. Was wir an Perth sehr geschätzt und genutzt haben, waren die gratis Buslinien (Red Cat, Blue Cat und Yellow Cat). Mit diesen Linien kommt man sehr gut im Zentrum herum und wird auch zu den Sehenswürdigkeiten im Zentrum gebracht.

Großteils der Zeit in Perth haben wir uns die Stadt und die wirklich schönen „alten“ Gebäude angeschaut und sind einfach herumspaziert. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind großteils die unterschiedlichen Gebäude und ein paar Museen, die uns weniger interessiert haben. Der Kontrast zwischen neuen Hochhäusern und alten Gebäuden ist wirklich sehr stark und hat sein eigenes Flair.

Am Mittwoch sind wir mit einer Fähre von Perth nach Fremantle gefahren. Die Fahrt hat 1 ½ Stunden benötigt und hat AUD 15 p.P. gekostet. Die Fahrt am River war wirklich sehr schön und hat sich sehr ausgezahlt, denn man hat dabei einen sehr guten Blick auf das Zentrum und auf Hochhäuser von Perth. Weiters fährt man an einigen sehr schönen und sicherlich auch sehr teueren Wohnhäusern vorbei. In Fremantle sind wir wieder durch die Stadt spaziert und haben uns die diversen Attraktionen, wie das Prison, das Ship-Wreck Museum und das Old Round House angeschaut.
Im Prison wurden auch diverse Führungen angeboten. Wir beide waren jedoch hungrig und so haben wir die ein bis zweistündigen Führungen ausgelassen und haben uns etwas zum Essen gesucht. Eigentlich wollten wir wieder einmal Pizza essen gehen (mhm, wir sind Pizza Süchtig) – aber die Pizzerias waren so was von unverschämt teuer, dass wir beim McDonalds gelandet sind. Der MacDonalds hatte direkt einen Platz am Strand und so konnten wir unser Fat-Mac mit Meeresblick genießen :) Hatte auch was für sich.

Fremantle hat uns beiden fast noch besser als Perth gefallen, denn es ist ein kleines nettes Städtchen. Besser gesagt, es war einmal ein kleines eigenes Hafenstädtchen, aber Perth ist in den letzten Jahren so was von gewachsen, dass mittlerweile Fremantle eine Vorstadt bzw. ein eigener Bezirk von Perth geworden ist. Den Spaziergang durch die Stadt haben wir sehr genossen und die alten Gebäude waren wirklich sehr nett und schön. Das tolle an Fremantle ist, dass großteils der Gebäude sehr schön renoviert sind und dadurch einen schönen Eindruck hinterlassen. Mit dem Wetter hatten wir auch sehr großes Glück, denn am Vortag war es noch sehr bewölkt und das Wetter war auch besser als in Perth. Am Abend sind wir dann mit dem Zug für AUD 1,30 p.P. (also um einiges billiger als mit dem Schiff) wieder zurück nach Perth gefahren und haben uns noch den Blick über Perth vom Kings Park angeschaut. Eigentlich wollte ich den wunderschönen und farbenprächtigen Sonnenuntergang genießen (so wie am Vorabend) und tolle aufnahmen von der Skyline machen, aber leider war es wieder einmal bewölkt - das hat mich natürlich etwas geärgert. Auch war uns beiden recht kühl ohne Longsleeve oder Pulli und so haben wir uns dann am Heimweg gemacht.

Am nächsten Morgen ging es wieder einmal zu Thrifty, um unseren vorgebuchten Mietwagen abzuholen. Am Schalter haben wir ganz schön etwas mitgemacht. Die Thrifty-Dame am Schalter meinte, dass die Sabine zu jung wäre (unter 25) und dadurch keine Berechtigung bekommt das Auto zu lenken (wegen Versicherung usw). Das hat uns zuerst einmal sehr gewundert, da wir ja schon einmal ein Thrifty Auto gemietet hatten und es kein Problem war. Außerdem durfte die Sabine noch ein größeres Auto – unseren Camper fahren! Jedenfalls haben wir ganz schön mit der Dame herumdiskutiert und die Buchungs-Email von Maui (über den wir das Auto gemietet haben) hat uns gerettet. Denn in der E-Mail waren auch die Mietvereinbarungen und darin stand, dass man das Auto schon ab 21 fahren darf. Die Dame war sehr verwundetet und musste auch noch mit dem Manager telefonieren und dann war es kein Problem mehr! Hehe, das hat uns beiden natürlich sehr gefallen, dass wir im RECHT waren und die Dame sich überhaupt nicht auskannte – tztz! Also, wer einmal ein Auto bei Thrifty mieten sollte, der sollte die Autos über Maui buchen. Denn dann darf man schon mit 21 und nicht erst mit 25 Jahren das gleiche Auto lenken. Auch sind die Tarife günstiger gegenüber Thrifty und der Selbstbehalt beim Premium-Package ist auch viel günstiger. Aber ansonst sind die Autos und eigentlich das Service von Thrifty echt klasse – bis auf die eine Dame am Schalter!

Etwas später als geplant sind wir dann also ins Auto gestiegen und haben die Stadt Perth in Richtung Wave Rock verlassen. Beim Durchfahren durch die Außenbezirke von Perth haben wir uns noch mit Wasser und Snacks eingedeckt, wodurch wir erst gegen 12 Uhr das Stadtgebiet verlassen haben. Wir wussten zwar das die Strecke recht lang ist, aber man hat uns gesagt, dass man ca. 2,5 Stunden von Perth zum Wave Rock fährt. Die Strasse war allerdings schlechter als erwartet und daher haben wir länger gebraucht, obwohl wir mit unserem tollen Auto meist die Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht beachtet haben. Aber mitten im Outback, das fast gleich nach der Stadt Perth beginnt, hatten wir nicht wirklich Angst vor Radars. Außerdem konnten wir endlich einmal unser neues flottes Auto richtig ausfahren :) So sind wir statt 110km/h zwischen 150 bis 160km/h gefahren und auf einer Strecke ging es sogar mit 210km/h weiter :) Denn ein Straßenschild das wir aus Alice Springs kannten, hat uns glauben lassen, dass es keine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt. Im Nachhinein sind wir uns aber nicht mehr so sicher und sind nur froh, dass keine Polizei in der Nähe war.

Der Wave Rock war größer als gedacht und recht beeindruckend, wie Wind und Wetter so eine Form erzeugen kann. Leider war die Hälfte der Welle im Schatten und so wirken die Fotos nicht ganz so gut. Trotzdem hatten wir unseren Spaß beim Surfen auf der Welle :)

Nach der kurzen Sightseeing-Pause ging es dann also wieder Richtung Perth. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön, besonders die Baumalleen am Straßenrand haben uns beeindruckt. Irgendwie sind wir uns fast wie in der afrikanischen Steppe vorgekommen, bei diesen malerischen Bäumen und der kargen Steppe. Doch die irrsinnigen Weiten sind dann doch typisch australisch, denn wir sind kilometerlang nur an Feldern vorbeigefahren ohne große Unterschiede zu bemerken. Am Schlimmsten fanden wir die Heuschrecken die schubweise immer wieder auf unserer Windschutzscheibe sind. Natürlich war innerhalb kürzester Zeit unsere Scheibe vollkommen mit toten riesigen Heuschrecken verschmiert und wir haben daher mindestens einmal pro Stunde unsere Scheiben putzen müssen. Dabei ist uns aufgefallen, dass unser Kühlergrill auch vollkommen mit Heuschrecken überseht ist und irgendwann ist uns dann auch ein ungewöhnlicher Geruch in die Nase gestiegen. Michael ist fast übel davon geworden und konnte gar nicht darauf warten, endlich wieder in Perth zu sein und das Auto zu reinigen. Wie sich herausgestellt hat, sind nämlich viele Tierchen bis in den Motorraum gepeitscht worden und daher kam auch der Gestank. Wir konnten also nur die gegrillten Heuschrecken herauspicken und die Motorhaube äußerlich reinigen.

Da wir erst um zirka 18:30 Uhr wieder nach Perth gekommen sind, war es uns spätestens jetzt definitiv klar, dass wir uns mit der Zeit ziemlich verkalkuliert haben und den Sonnenuntergang bei den Pinnacles nicht mehr schaffen werden. Blöderweise hatten wir ja schon unser Hotel gebucht, daher sind wir nach einem Abendessen und einer kurzen Autowäsche weitergefahren. Gerade noch rechtzeitig sind wir dann 5 Minuten vor 22 Uhr in unserem Motel in Cervantes angekommen und sind nach den 940 gefahrenen Kilometern (Rekord an einem Tag!) nur noch müde ins Bett gefallen.

Den nächsten Tag haben wir trotzdem sehr früh begonnen, denn wir sind schon um 5 Uhr aus unserem Bett gekrochen, um uns den Sonnenaufgang bei den Pinnacles anzusehen. Als wir in den Nationalpark gekommen sind, war es fast noch komplett dunkel und man hat sogar noch einige Sterne am Himmel gesehen. Mit dem privaten Auto darf man sogar auf einer Staubstraße direkt zwischen den Pinnacles fahren, das ist besonders toll und hat uns sehr an Monument Valley in den USA erinnert. So konnten wir an den besten Orten einfach stehenbleiben, aussteigen und viele, viele Fotos schießen. Die halbe Stunde bis zum Sonnenaufgang war unglaublich spannend, weil sich die Lichtverhältnisse ständig geändert haben und wir viele tolle Fotos machen konnten. Endlich hat ja auch mal das Wetter gestimmt, mit blauem Himmel und keinen Wolken am Himmel, nur ziemlich kalt und windig war es noch in der Früh. Aber das sieht man ja auf den Fotos nicht :) Das frühe Aufstehen, können wir nur jedem empfehlen, denn die Stimmung bei den Pinnacles ist einfach unvergleichlich und zutiefst beeindruckend. Der Sonnenuntergang am selben Tag hat uns im Vergleich dazu eher enttäuscht.

Nach unserem Morgen-Sightseeing sind wir dann um 8 Uhr wieder ins Bett gekrochen, schließlich waren wir nicht nur müde sondern auch ziemlich durchgefroren. Den Tag haben wir also etwas relaxt, sind am Pool gelegen und haben uns noch den Nachbarort Jurien Bay angeschaut. Zum Abschluss sind wir dann nochmals in den Nationalpark zu den Pinnacles gefahren und haben uns dort den Sonnenuntergang angeschaut. Wie schon erwähnt hat uns der Sonnenaufgang besser gefallen, außerdem waren wir diesmal nicht ganz alleine im Nationalpark und schließlich kannten wir die Formationen ja schon. Trotzdem sind uns noch einige tolle Fotos gelungen, aber der starke Wind der viel Sand aufgewirbelt hat, hat uns dann das Aussteigen und Fotografieren vermiest. Wir haben also dann ein Picknick im Auto bei Sonnenuntergang genossen, war auch mal was anderes.

Am nächsten Morgen haben wir uns ausgeschlafen und sind dann über das Swan Valley, dem Weingebiet in Perth, zu unserem nächsten Hotel gefahren. Das Weingebiet ist eines der bekanntesten im Westen von Australien (nach Margaret River) und wegen der Nähe zu Perth sehr beliebt. Natürlich mussten wir uns daher auch eines der Weingüter näher anschauen. Das Weingut Sandalford hat einen sehr guten Ruf, daher haben wir dort ein Picknick gemacht und etwas Wein verkostet. Das Weingut ist recht schön angelegt, nur das Haus war nicht so schön wie erwartet (sind von den südafrikanischen Weingütern verwöhnt). Trotzdem haben wir den guten Wein genossen (10 Weine konnte man für AUD 2,5 p.P. verkosten) und sind dann weiter zu unserem Resort am Sorrento Beach weitergefahren, wo wir die nächsten 2 Tage sowie Weihnachten verbrachten.

Am Weihnachtstag sind wir mittags an der Küste entlang gefahren und haben verschiedenste Strände genossen. Spontan haben wir uns danach noch entschieden bis nach Fremantle weiterzufahren um uns die Fremantle Markets (die nur am Wochenende offen sind) anzuschauen. Dort haben wir uns dann noch gegenseitig ein kleines Geschenk gekauft, juhu :) Michael hat einen Sport-Boomerang und ich habe silberne Kangaroo-Ohrstecker bekommen.

Am Nachmittag haben wir dann viel mit Familie und Freunden telefoniert, was uns besonders gefreut hat und wir uns dadurch nicht ganz so alleine gefühlt haben. Um zirka 20 Uhr sind wir dann wieder zum Strand gegangen, wo wir den tollen Sonnenuntergang an der Westküste mit einer Flasche Wein und natürlich mit unserem weihnachtlichen Zipfelmützen genossen haben. Danach haben wir uns im Appartement ein Steak gegrillt und uns noch einen schönen Abend gemacht. War mal ganz etwas anderes, aber wir haben unsere Familien schon recht vermisst. Habt ihr uns auch vermisst?

Am nächsten Vormittag mussten wir leider schon wieder die Westküste verlassen und wie es sich herausgestellt hat, mussten wir leider auch dem warmen Wetter auf Wiedersehen sagen. Denn wie wir abends in Melbourne angekommen sind, hatte es nur 10 Grad. „Welcome to the North Pole!”, rief der Captain im Flieger aus. Sehr ungewöhnlich für diese Jahreszeit und viel zu kalt für uns beide! Das es so kalt werden kann, damit haben wir nicht in Australien gerechnet und das in der Sommerzeit?

Am Abend sind wir beide noch etwas durch Melbourne spaziert und haben etwas zu Essen gesucht. Am Christmas Day hat wirklich alles zu. Nicht einmal die Fastfood Ketten hatten im Zentrum von Melbourne offen, geschweige denn leistbare Restaurants :( Naja, wir haben dann endlich einen Hungry Jacks (Burger King) gefunden, der total überrannt wurde. Wir beide mussten uns 20 Minuten an der Kassa anstellen – unglaublich – so was hatten wir bis jetzt noch NIE erlebt. Naja, die Atmosphäre war leider auch nicht gerade die beste, denn das Personal ist mit dem Aufräumen nicht mehr nachgekommen und so lag überall Verpackungsmüll herum. War also kein schönes Weihnachtsessen :(

MERRY X-MAS !

24. Dezember 2006 15:45 - Michael

G-day Ladies and Gentlemen, Boys and Girls!

Aussie Christmas

We wish you and your families Merry X-MAS and a nice celebration. We will celebrate an Aussie Christmas at Sorrento Beach, which is located north of Perth (Western Australia).
Celebrating on the beach will be new to us, but we are definitely missing Christmas the Austrian way! Because we don’t have a Christmas tree and any CHRISSY presents ;( - that’s really sad!

Enjoy the days with your families – give greetings to all of them from us.

A HAPPY NEW YEAR if we don’t have a chance to write again. We will be celebrating in Sydney with thousand of people at the the harbour :)

Merry X-MAS and best wishes from OZ
Michael & Sabine

X-MAS Special:

[Alice Springs] Sightseeing and Adventure Tour

15:39 - Michael

[Alice Springs] Sightseeing and Adventure Tour
14.12 bis 17.12.2006 – 121.Tag bis 124.Tag:
Heute ging es in das Rote Zentrum von Australien – in das Outback, ab in die Hitze und die unendliche Weite!

Der Flug von Cairns nach Alice Springs war wirklich schön und man konnte die unterschiedlichen Vegetationszonen wirklich gut beobachten. Außerdem konnte man die unendliche Leere und nur hier und da eine Hütte und Staubstraßen (Bushroads) erkennen! Im Flugzeug hatten wir die besten Sitze 1A und 1C. Ich hatte noch NIE so eine Fußfreiheit (siehe Bild) und der Flieger war nur mit 20 Fluggästen und 4 Stuartessen gefüllt . Als wir in Alice Springs das Flugzeug verlassen hatten, haben wir einmal eine ordentliche Watschen von der Hitze bekommen. Wao, war das heiß und unerträglich – es hatte locker 40°C im Schatten.

Mittels dem Airport Shuttle sind wir für AUD 10 p.P. zu unserem vorgebuchtem Hostel namens Alice Secret chauffiert worden. Das Hostel war leider nicht so schön, wie das in Cairns, aber wir hatten trotzdem ein nettes Zimmer und ein kühles Pool (das war wichtig bei der Hitze). Das Pool war wirklich eine Abkühlung und wir haben uns gewundert, wie das Wasser so kühl bleibt, es hatte 26°C – war uns fast schon zu kalt :)

Unser erste Station in Alice Springs war an diesem Nachmittag noch das Royal Flying Doctor Service (RFDS). Wir mussten ungefähr 10-15 Minuten dorthin gehen und haben dann für AUD 6 p.P. eine kurze Führung und Information über das einmalige Service erhalten. Die Führung hat mit einem Film über RFDS begonnen, in dem man schon sehr viele Informationen erhalten hat. Als zweite Station konnte man die RFDS Kommandozentrale von Alice Springs sehen und wir haben erfahren, dass diese Station ein Gebiet von 600km Umkreis abdeckt – und das ist eine ganz schöne Größe, da passt Großbritanien locker hinein. In dem ganzen Gebiet wohnen gerade einmal 16.000 Personen (Alice Springs nicht miteingerechnet) und die Station hat 3 Flugzeuge und nur einen mobilen Zahnartzt auf Rädern :) Die Kommandozentrale hat ein wenig alt gewirkt, da großteils ja nur über Telefon oder Funkgeräten kommuniziert wird. Danach konnte man sich im Museum noch umschauen und weiter Informationen sammeln. Sehr interessant waren die damaligen Funkgeräte und auch Artzausstattungen.
Das Royal Flying Doctor Service wurde 1928 gegründet und hat momentan in ganz Australien gerade einmal 22 Stationen, 50 Flugzeuge, dekt ein Gebiet von 7.150.000 sq km ab und hatte bis jetzt 234.783 Patienten.

Bevor wir in das Royal Flying Doctor Service gegangen sind, waren wir in einem Outback Reptile Park und konnten die unterschiedlichsten Tiere beobachten. Die Lizards (Varane, Eidechsen) und natürlich die Schlangen fanden wir sehr interessant und es gab auch eine kleine Show, in der man noch mehr über gewisse Tiere erfahren konnte – speziell der Jumping-Lizard war cool. Sieht aus wie eine kleine Schlange (hat also keine Beine) und springt herum. Der Unterschied zwischen einem Lizard und einer Schlange ist jener, dass die Lizards Ohren haben und Schlangen nicht!

Nachdem wir beide ziemlich hungrig waren, haben wir uns nach etwas Essbaren umgeschaut. Dabei sind wir durch Alice Springs und diverse Shopping Strassen entlang gelaufen und haben eine italienische Pizzeria gefunden. Unsere Augen waren viel Größer als unser Magen und so haben wir uns gemeinsam eine Extra-Large Margarita mit einer Hälfte Schinken bestellt. Die Exta-Large war 18“ groß – so gro�%